Markneukirchen: Immaterielles Kulturerbe gefährdet

FFP2-Masken und Desinfektionsmittel sind in dieser Corona-Krise ja die gefragten Artikel überhaupt – Neue, hochwertige Musikinstrumente braucht so gut wie niemand, wenn sowieso keine Konzerte stattfinden können.

Das ist auch der Grund, warum die Instrumentenbauer im vogtländischen Markneukirchen momentan Angst um ihre Existenz haben. Sollten einzelne der 120 Betriebe rund um Markneukirchen und Klingenthal wegbrechen, hätte das Auswirkungen auf die gesamte Branche, zitiert die Deutsche Presse-Agentur einen Innungsobermeister. Denn die einzelnen Betriebe arbeiten eng zusammen. Von Umsatzrückgängen von bis zu 70 Prozent ist die Rede. Die Musikinstrumentenbauer im Vogtland sehen daher auch ihren Status als immaterielles Kulturerbe gefährdet. Den haben sie seit 2014 inne.

(Symbolbild)