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‚Maoam-Bomber‘: Urteil gegen Oberkotzauer rechtskräftig

Ein Mann aus Oberkotzau hat im Herbst 2020 eine Bombe gebaut und sich selbst vor die Haustüre gelegt. Damit wollte er offenbar seine Ex-Partnerin belasten, um ihr das Sorgerecht für den gemeinsamen Sohn streitig zu machen. Zur Bombe hatte er im Namen seiner Ex nämlich noch Briefe verfasst und unter anderem an die Polizei geschickt.

Vergangenes Jahr stand der 41-Jährige deshalb vor dem Landgericht Hof, das ihn zu fünf Jahren Haft verurteilt hat. Und diese Strafe muss der Mann auch absitzen. Das Urteil ist rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof hat die Revision des Oberkotzauers verworfen, bestätigt das Landgericht Hof auf Nachfrage von Radio Euroherz. Beim Versuch seine Ex schlecht zu machen, hatte der Mann wohl auch ein Kaubonbon mit der Droge Crystal bestückt und ihrem anderen Kind untergejubelt. Deshalb ist der Verurteilte in der Presse auch als ‚Maoam-Bomber‘ bekannt geworden.

 

Foto: Im Oktober 2020 hatte der verurteilte Mann in Oberkotzau für einen Polizeieinsatz gesorgt. Wie sich später herausstelle, hatte er die selbstgebaute Bombe allerdings selbst vor seinem Haus platziert.