Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach eines Streifenwagens der Polizei., © Christoph Soeder/dpa/Symbolbild

59-Jähriger bei Messerattacke lebensgefährlich verletzt

Ein 59-Jähriger ist bei einer Messerattacke in der Fürther Innenstadt am Samstag lebensgefährlich verletzt worden. Bis zum Sonntag schwebte er aber nicht mehr in Lebensgefahr, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Ein 56-Jähriger soll den Mann am Samstagmorgen vor einer Bäckerei niedergestochen haben. Streifenpolizisten, die sich in der Nähe befanden versorgten den 59-Jährigen. Anschließend kam er in ein Krankenhaus.

Der 56 Jahre alte mutmaßliche Täter ließ sich von den Beamten vor Ort und ohne Widerstand festnehmen, wie es weiter hieß. Auch die mutmaßliche Tatwaffe wurde sichergestellt. Ersten Erkenntnissen nach befand sich der 56-Jährige in einer psychischen Ausnahmesituation. Ein islamistisches oder politisches Motiv sei demnach auszuschließen. Ob sich die Männer kannten, war noch unklar.

Der unter gesetzlicher Betreuung stehende 56-Jährige wurde am Sonntag einem Ermittlungsrichter vorgeführt, der die Unterbringung in einer Fachklinik anordnete, wie die Polizei mitteilte. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth hatte dies beantragt. Dem Mann wird ein versuchtes Tötungsdelikt vorgeworfen.