Von der Polizei markierte Einbruchsspuren sind an einer Tür zum Kelten-Römer-Museum zu sehen., © Peter Kneffel/dpa

Manching: Ermittler prüfen Zusammenhänge mit anderen Fällen

Nach dem Diebstahl des Manchinger Goldschatzes prüfen die Ermittler auch Zusammenhänge mit dem spektakulären Juwelendiebstahl aus dem Grünen Gewölbe in Dresden und dem Münzklau aus dem Bode-Museum in Berlin. Es gebe «Parallelen», teilte der Vizepräsident des Landeskriminalamtes, Guido Limmer, am Mittwoch in Manching mit. Ob Verbindungen bestehen, sei noch völlig unklar, man stehe aber mit den Kollegen im Osten in Kontakt.

Eine 20-köpfige Sonderkommission wurde gebildet. Sie trägt den Namen einer keltischen Siedlung: «Oppidum». Unbekannte hatten in der Nacht zu Dienstag keltische Goldmünzen im Wert von mehreren Millionen aus einem Manchinger Museum gestohlen. Ermittelt wird wegen schweren Bandendiebstahls und Sachbeschädigung.