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MAN: geplante Schließung des Standortes Plauen stößt auf Widerstand

Gegen die drohende Schließung des MAN-Werks in Plauen regt sich Widerstand. Das sei nicht zu akzeptieren, nicht nachvollziehbar und nicht zu begründen. Eine Schließung des Plauener Werks löse nicht die gravierenden Probleme, die MAN habe, sagte Thomas Knabel als Erster Bevollmächtigter der IG Metall Zwickau der Deutschen Presse-Agentur. Geplant seien nun harte Verhandlungen und ein Gegenentwurf zu den Positionen des Vorstandes. Der Fahrzeugbauer MAN hatte Ende der vergangenen Woche angekündigt, unter anderem in Deutschland Tausende Stellen zu streichen. Betroffen könnte auch der Standort in Plauen mit dem hauseigenen Bus Modification Center mit rund 150 Mitarbeitern sein. Für die IG Metall wäre das ein bitterer Rückschlag für die Region. Dann hätten wir einen weiteren Traditionsbetrieb, der die Lampen ausschaltet, so Knabel. Der Standort Plauen kann eine mehr als 100-jährige Tradition im Busbau aufweisen, seit 2015 unter der Führung von MAN, das zur VW-Tochter Traton gehört.