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Magath verteidigt Trainer-Trennungen in Würzburg

Würzburg (dpa) – Felix Magath hat die Trainer-Trennungen bei den Würzburger Kickers verteidigt. Der Fußball-Zweitligist hat seit Ende September bereits den dritten Coach. «Dazu muss man wissen: Michael Schiele war vorher drei Jahre hier. Das ist außergewöhnlich lange. Die zweite Trainerwahl – ja, die ging in die Hose. Kleine Clubs wie Würzburg, die in der Corona-Krise noch einen unerwarteten Aufstieg managen müssen, haben es besonders schwer», sagte der 67-Jährige der «Bild». Magath ist als Fußball-Boss des Würzburg-Sponsors (Flyeralarm) für die Entscheidungen verantwortlich.

Die Würzburger hatten sich am Montag nach nur 41 Tagen von Marco Antwerpen getrennt, der Schiele erst Ende September abgelöst hatte. Neuer Trainer des Aufsteigers ist Bernhard Trares, der bei den Unterfranken einen Vertrag bis zum 30. Juni 2022 erhalten hat. Der 55-Jährige soll den Tabellenletzten zum Klassenverbleib führen soll. Für Magath, der als Spieler und Trainer viele Titel gewonnen hat, war es keine Option sich selbst wieder auf die Bank zu setzen: «Das war und ist kein Thema. Wir haben ja jetzt den Richtigen.»