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Lehrer im Home Office: Lange Wartezeiten für Laptops und Co.

Bund und Länder haben in den vergangenen Monaten ja gleich mehrere Förderprogramme für Schulen auf den Weg gebracht, damit Lehrer und Schüler von zuhause aus unterrichten bzw. lernen können. Doch mit Geld allein ist es nicht getan. Warum, erfahrt ihr hier am Beispiel Oberkotzau:

Wunsch und Wirklichkeit gehen hier weit auseinander. Oberkotzau hat vom Bayerischen Kultusministerium 16.000 Euro für Lehrerdienstgeräte zugesprochen bekommen. Bei aktuell 28 Lehrern an der Grund- und Mittelschule Oberkotzau reicht das natürlich nicht aus, wenn man bedenkt wie viel ein Laptop oder Tablet kosten kann. Immerhin: Die Hälfte der benötigten Dienstgeräte ist schon da, so der Tenor aus der jüngsten Hauptausschusssitzung. Ansonsten könne man sich in Oberkotzau mit vorhandenen Geräten behelfen. Jetzt heißt es aber Warten auf die bestellten Geräte. Auslieferung bei der aktuell hohen Nachfrage ungewiss. Bis die Geräte ankommen, könnte die Pandemie ja vielleicht sogar vorbei sein.

(Symbolbild)