Die ehemalige Skirennläuferin Rosi Mittermaier steht vor den Olympischen Ringen von 1976., © picture alliance/dpa/Archivbild

Landtag: Mittermaier war eine «Ausnahmepersönlichkeit»

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat geschockt auf den Tod von Ski-Ikone Rosi Mittermaier reagiert. «In ganz Bayern trauern wir um unsere Gold-Rosi, eine Botschafterin unseres Landes in der Welt. Sie war nicht nur erfolgreiche Sportlerin, sondern Vorbild für alle von uns. Ihr Einsatz für ihre Mitmenschen, ihr großes Herz und ihre unvergessliche Zugewandtheit wird uns allen fehlen», schrieb Söder am Donnerstag.

Für Bayerns Ministerpräsident war die zweimalige Olympiasiegerin ein Musterbeispiel dafür, «wie man trotz atemberaubender Erfolge bodenständig und zugänglich bleiben kann. Sie stand in vorbildlicher Weise für die Liebe zur Heimat, Sportsgeist, Toleranz und Fair Play. In Gedanken sind wir bei ihrer Familie. Bayern wird ihr immer ein ehrendes Andenken bewahren», erklärte Söder weiter.

Zuvor hatte der Bayerische Landtag Mittermaier gewürdigt. «Rosi Mittermaier war eine Ausnahmeskirennfahrerin. Auch nach ihrer Skikarriere war sie eine Ausnahmepersönlichkeit und Sympathieträgerin – immer aktiv, immer engagiert, sportlich wie gesellschaftlich», erklärte Landtagspräsidentin Ilse Aigner (CSU).

Mittermaier starb nach Angaben ihrer Familie am Mittwoch «nach schwerer Krankheit». Die Mutter des früheren deutschen Ski-Stars Felix Neureuther wurde 72 Jahre alt.