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Landeskirche streicht zehn Prozent der Stellen

München (dpa/lby) – Die evangelische Kirche in Bayern streicht im Schnitt zehn Prozent aller von der Landeskirche finanzierten Stellen. Das wird die Landessynode in den kommenden Tagen bei ihrer Frühjahrstagung in ihrem Beschluss für einen neuen Landesstellenplan festlegen. Betroffen sind Stellen von Pfarrern, Religionspädagogen, Diakonen und Kirchenmusikern. Die Zahl der Stellen solle «an die veränderten Zahlen der Kirchenmitglieder angepasst» werden, teilte die Landeskirche mit.

Außerdem werden die 108 Mitglieder der Synode sich mit der Frage auseinandersetzen, welche Konsequenzen die Corona-Pandemie für die evangelische Kirche in Bayern hat. Die Tagung unter der Überschrift «Glaube in verletzlicher Zeit» findet wegen der Seuche wieder als Videokonferenz statt und soll bis Donnerstag dauern.

Die Synode ist eines von vier leitenden Organen der bayerischen Landeskirche. Sie wird für die Dauer von sechs Jahren gewählt und besitzt weitreichende Befugnisse, entscheidet über den Haushalt der Landeskirche, beschließt Gesetze und wählt den Landesbischof.

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