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Landesausstellung 2021 zu Bayerns letzten Monarchen

Regensburg (dpa/lby) – Das Museum der Bayerischen Geschichte in Regensburg bereitet die Landesausstellung 2021 vor. Diese befasst sich unter dem Motto «Götterdämmerung II – Bayerns letzte Monarchen» mit dem Adel im Freistaat. Eigentlich hätte die Schau in Schloss Herrenchiemsee gezeigt werden sollen, wegen der Corona-Pandemie war jedoch im Herbst 2020 der Austragungsort geändert worden. Die Ausstellung wurde nach Regensburg verlegt, wo sie zurzeit im großen Museumssaal aufgebaut wird. Eröffnung soll am 23. Juni sein.

Die Ausstellung zeigt nach Angaben des federführenden Hauses der Bayerischen Geschichte in Augsburg die Lebenswege der letzten Monarchen vor der Revolution 1918. Kaiserin Elisabeth von Österreich, der bayerische König Ludwig III., Kaiser Wilhelm II. und das russische Zarenpaar. Sie alle hätten um ihren Platz in einer sich rasant verändernden Welt gekämpft. «Am Ende entschieden Weltkrieg und Revolution über ihr Schicksal.»

Im Jahr 2011 gab es im Schloss Herrenchiemsee die Landesausstellung «Götterdämmerung – König Ludwig II.». An diese knüpft die neue Schau an. Zu sehen ist beispielsweise ein Seidenkleid von Königin Marie von Neapel-Sizilien, einer Schwester Kaiserin Elisabeths. Marie war 1862 in ein Kloster in Augsburg gebracht worden, wo sie – davon gehen Historiker aus – ein uneheliches Kind zur Welt brachte. Zum Abschied schenkte sie den Nonnen ein Kleid, welches diese bei festlichen Anlässen einer Marienfigur anzogen.

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