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Krones hält nach schwachem Auftakt an Jahreszielen fest

Neutraubling (dpa/lby) – Krones hält nach einem eher mauen Jahresstart an seinen Zielen fest. Bei dem Hersteller für Getränkeabfüll- und Verpackungsanlagen seien die Umsätze im ersten Quartal im Vergleich zu den hohen Vorjahreswerten um ein Prozent gesunken, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Aber abgepackte Lebensmittel und Getränke blieben gefragt, der Markt wachse relativ stabil, so Krones. Die Aktie des im MDax notierten Unternehmens sackte nach Handelsbeginn trotzdem zunächst um 3 Prozent ab.

Der Umsatzrückgang im ersten Quartal liege vor allem deswegen bei rund einem Prozent, weil die Vorjahreswerte sehr hoch gewesen seien. 2017 sei so manches Projekt statt wie geplant im zweiten schon im ersten Quartal abgerechnet worden. Die Gesamterlöse beliefen sich nun auf rund 892 Millionen Euro – im Vorjahr waren es noch knapp 900 Millionen. Das Vorsteuerergebnis fiel zudem mit gut 56 Millionen Euro um etwa 15 Prozent geringer aus. Unter dem Strich belief sich der Gewinn auf 39 Millionen Euro – rund 11 Prozent weniger als im Vorjahr.

Auch die gesamtwirtschaftlichen Aussichten seien ein Grund für die Verlangsamung des Wachstums – das hatte Krones schon Mitte März signalisiert. Im Gesamtjahr 2018 solle der Umsatz um 6 Prozent zulegen, hieß es damals. 2017 ging es hier noch um knapp 9 Prozent nach oben. An diesem Ziel sowie an der angepeilten Vorsteuermarge von 7 Prozent hielt Krones nun fest. Erreicht werden soll das mithilfe von Preiserhöhungen, die das Unternehmen ab Mai durchsetzen will. Durchschnittlich 4,5 Prozent will Krones dann bei seinen Maschinen draufschlagen.