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Kritik an Schulbus Förderprogramm: Klaus Adelt fordert innovativere Lösungen

Das Förderprogramm für den Schülerverkehr wird bis zum Ende des Schuljahres verlängert – das hat die bayerische Kabinettsitzung ergeben. Das bedeutet, dass alle Landkreise und Kommunen zur Entzerrung des Schülerverkehrs, weitere Busse einsetzen können, die der Freistaat zahlt. Der Hofer SPD-Landtagsabgeordnete Klaus Adelt hat darauf in einem Schreiben reagiert und fordert innovativere Ansätze. Laut Adelt müsse man nicht nur den Verkehr, sondern auch den Unterrichtsbeginn entzerren. Denn: Auch wenn die Busse vom Staat finanziert werden, fehlt es oftmals an Personal oder Fahrzeugen. Er kritisiert außerdem die vielen Schulschließungen im ländlichen Raum. Dadurch seien viele Kinder gezwungen, dutzende Kilometer zur Schule zu fahren. Adelt vergleicht dies als ähnliches Versäumnis wie die Digitalisierung. Auch Digitalunterricht funktioniere nicht lückenlos, weil Lehrern und Schülern die nötige Ausstattung fehle.