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Krebsrisiko für „Draußen-Jobber“: Gewerkschaft gibt Tipps

Mit Beginn der Ferienzeit gibt es viele neue Baustellen und auf denen schwitzen aktuell Bauarbeiter und Co. Doch das Arbeiten mit freiem Oberkörper ist brandgefährlich, mahnt nun die Gewerkschaft IG BAU Oberfranken in einem Schreiben. Weißer Hautkrebs ist mittlerweile eine anerkannte Berufskrankheit von „Draußen-Jobbern“, die ständige UV-Einstrahlung eine besondere Gefahr. Dieser sind auch gut 2100 Gerüstbauer, Landschaftsgärtner und Co. im Raum Hof ausgesetzt.
Die Devise lautet daher, sich bestmöglich zu schützen. Die IG BAU appelliert deshalb an die Unternehmen, den  Arbeits- und Gesundheitsschutz der
Mitarbeiter ernst zu nehmen. So könnten Arbeiten an heißen Tagen auch mal liegenbleiben und später erledigt werden. Die Arbeitgeber seien in der Pflicht, ihr Personal vor Gesundheitsgefahren im Job zu schützen, heißt es von der IG BAU. Auch den Beschäftigten rät sie an heißen Tagen viel zu trinken und eine Sonnencreme mit mindestens Schutzfaktor 50 zu nutzen. Für Tage, an denen die Wetterlage – auch wegen Stürmen oder Starkregen – gar keine Arbeit draußen zulasse, brauche es zudem Lösungen, damit die Beschäftigten bei Arbeitsausfall nicht ohne Lohn dastehen.