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Krankenkasse: Jeder Vierte geht nicht zum Zahnarzt

München (dpa/lby) – Jeder vierte Versicherte in Bayern geht nicht zum Zahnarzt. Im Jahr 2016 besuchten nach repräsentativen Daten der Krankenkasse Barmer nur 73,7 Prozent im Freistaat mindestens einmal eine Praxis. Damit stehen die Bayern im Durchschnitt allerdings ganz gut da, die Quote liegt deutschlandweit bei 71,5 Prozent. Im Ländervergleich belegt der Freistaat bei den Zahnarztbesuchen Rang sechs. Am häufigsten gehen Versicherte in Thüringen zum Zahnarzt, am seltensten die Saarländer.

Ein Grund, die Routine-Untersuchung oder gar eine notwendige Behandlung aufzuschieben, kann die sogenannte Dentalphobie sein – also die Angst vor dem Zahnarzt. In Deutschland litten rund fünf Millionen Menschen unter einer solchen Angststörung, teilte die Krankenkasse unter Bezug auf Zahlen der Deutschen Gesellschaft für Zahnbehandlungsphobie am Mittwoch mit. Die Symptome reichten von Herzklopfen und einem Gefühl der Anspannung bis hin zu Schweißausbrüchen, Zittern, Schwindel, Übelkeit oder auch Panikzuständen im Behandlungsstuhl.