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Köllner: 1860 München trifft auf «starkes Kaliber»

München (dpa/lby) – Eine Woche der großen Stimmungsschwankungen will der TSV 1860 München in der 3. Fußball-Liga mit einem guten Gefühl in Braunschweig beschließen. «Das ist eine Bomben-Mannschaft», sagte Trainer Michael Köllner über die Eintracht vor dem Duell mit dem stabiler werdenden Zweitliga-Absteiger am Samstag (14.00 Uhr).

Auf das 0:3 in Kaiserslautern zeigten die «Löwen» mit dem 3:0-Heimsieg gegen Viktoria Köln eine gute Reaktion. Daran will Köllner anknüpfen in der herausfordernden Woche «mit drei kurz getakteten Spielen hintereinander». Allerdings befinden sich die Gastgeber im Aufwärtstrend, haben nach dem Abstieg die Anpassung an die 3. Liga nach anfänglichen Problemen offensichtlich geschafft.

«Braunschweig hat drei Siege in den jüngsten drei Spielen. Da steht uns ein starkes Kaliber gegenüber», sagte Köllner. Der 51-Jährige will aber nachlegen. «Wer jetzt zufrieden ist, der ist fehl am Platze bei uns. Es geht weiter. Wir sind in einer guten Position, um weiter zu attackieren», erklärte Köllner. Den Sieg gegen Köln wollte er nicht allein auf einige Anpassungen beim Personal und Spielsystem zurückführen. «Auf einmal flutscht das Spiel»: Diese Einschätzung sei zu kurz gegriffen, bemerkte der 1860-Coach.

Entscheidend war aus seiner Sicht etwas anderes. «Wir haben in der Spielweise ein anderes Gesicht gezeigt. Wir wissen aber auch, dass wir noch Steigerungspotenzial haben», bemerkte Köllner.

Ein Aktivposten gegen Köln war Richard Neudecker. Der Mittelfeldspieler schoss auch ein schönes Tor. Sportchef Günther Gorenzel sah bei Neudecker zuletzt eine «Leistungsdelle». Der Spieler genieße aber das «volle Vertrauen» des Vereins. Fraglich ist bei den «Löwen» Mittelfeldspieler Quirin Moll (Wade).

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