Kitzrettung: Ehrenamtliche in der Region unterwegs

Gleich am Anfang ihres Lebens leben junge Wildtiere gefährlich. In der Brut- und Setzzeit, zwischen April und Juli, legen die Mütter ihre Jungen oft in einer Wiese ab. Dort kann es aber passieren, dass ein Landwirt die Tiere beim Mähen übersieht und sie sterben. Ein neues Verbundprojekt in Bayern forscht jetzt daran, wie sich der Mähtod von Rehkitzen verhindern lässt. Ziel ist es, das Verhalten der Tiere besser nachvollziehen zu können und sie so zu schützen. Bis dahin sind auch in Oberfranken regelmäßig Kitzretter im Einsatz. Heute sind die ehrenamtlichen Helfer zum Beispiel in Münchberg, Stammbach und Oberkotzau unterwegs.