Kitas in Bayern: Hof steht bei Bildungschancen schlecht da

Kein Platz, Betreuerinnen kurz vor dem Burnout: Eine Studie der Bertelsmann-Stiftung besagt, dass sich die Kitas in Bayern langsam bessern, aber noch lange nicht gut sind. Auch Hof ist in der Studie erfasst.
In bayerischen Kitas und Kindergärten muss sich jede Betreuerin um ein Kind mehr kümmern als gut wäre. Die Stiftung sagt, da fehlen 8.000 Vollzeitkräfte und 350 Millionen Euro im Jahr. Außerdem ist in keinem Bundesland das Qualitätsgefälle so groß wie in Bayern – die Bildungschancen der Kinder hängen vom Wohnort ab, für die Stiftung ist das ein untragbarer Zustand. Am besten ist es in Rosenheim, am schlechtesten in Hof. Von gebührenfreien Kitas hält die Stiftung gar nichts. Die Qualität der Kitas ist ihrer Ansicht nach eine solche Großbaustelle, dass es ohne Gebühren nicht geht.

Auch innerhalb der Euroherz-Region und zwischen Ost und West gibt es große Unterschiede:

Im Landkreis Hof sind es beispielsweise 4,7 Kinder auf eine Vollzeitstelle. Im Landkreis Wunsiedel 4,5. Beide Zahlen liegen über dem bayernweiten Durchschnitt. Noch schlechter sieht es im Vogtland aus:: Hier kommen 6,5 Kinder auf eine Vollzeitkraft.