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Keine Einigung: Tarifstreit im bayerischen Einzelhandel wurde vertagt

Sie haben die ganze Corona-Krise über durchgearbeitet, und wollen dafür entsprechend mehr Geld. Die Gewerkschaft Verdi fordert 4,5 Prozent mehr Lohn für den bayerischen Einzelhandel. Deshalb wurde auch schon in Marktredwitz und Hof gestreikt, bei Edeka und Marktkauf. Der Handelsverband Bayern ist von dem geforderten Lohnplus nicht überzeugt. Zusätzliche Personalkosten würden die vom Lockdown schwer getroffenen Unternehmen noch mehr in Schieflage stürzen. Bei der zweiten Runde der Tarifverhandlungen kam es daher wieder nicht zu einer Einigung. Die nächste Runde startet, laut Handelsverband Bayern, am 29. Juni. Verdi hatte das Angebot des Verbands als völlig unzureichend zurückgewiesen.