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Kein Betrieb an mutmaßlicher «Querdenker»- Schule

Rosenheim (dpa/lby) – Der Initiatoren eines illegalen Schulbetriebs im Landkreis Rosenheim halten sich bisher an das behördliche Verbot. Auch am Montag seien keine Kinder oder Eltern zu dem alten Bauernhof im oberbayerischen Schechen gekommen, sagte der Sprecher der Regierung von Oberbayern, Wolfgang Rupp.

Die Behörde hatte die nicht genehmigte Bildungseinrichtung mit mutmaßlichem «Querdenker»- Hintergrund am vergangenen Mittwoch nach Hinweisen aus der Bevölkerung geschlossen. Seitdem sei nicht versucht worden, den Betrieb wieder aufzunehmen. «Es ist seit Mittwoch Ruhe vor Ort», sagte Rupp.

Rund 50 Kinder waren dort unterrichtet worden. Die Leiterin war eine verbeamtete Lehrerin einer Grund- und Mittelschule im Raum Oberbayern und nach neuen Informationen bereits seit Monaten im Krankenstand. Zu Konsequenzen für die Lehrerin äußerte sich Rupp auch am Montag nicht und verwies auf den Datenschutz. Keine Aussagen gab es auch dazu, ob die Frau weiter krankgeschrieben ist.

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