© Marcel Kusch

Katastrophenübung Landkreis Wunsiedel: Zufrieden, aber Schwachstellen

Den ganzen Sommer mussten die Rettungskräfte in der Region auf Abruf sein – die extrem hohe Waldbrandgefahr oder die Hitze, die den Menschen zugesetzt hat sind nur zwei Gründe, weshalb wir die Sirenen häufig gehört haben.
Und auch an diesem Wochenende mussten die Rettungskräfte wieder raus, aber nicht zu einem Einsatz, sondern zu einer Übung.

Wie sind die Abläufe nach einem Zugunglück und wie verliert man bei der Rettungsaktion nicht die Orientierung? Das haben knapp 300 Einsatzkräfte Samstag Nacht simuliert. Schauplatz war die Bahnstrecke zwischen Marktredwitz und Schirnding. Fast vier Stunden hat es gedauert, die Statisten zu retten und die Situation unter Kontrolle zu bringen. Man sei zwar mit den Erkenntnissen zufrieden, so Kreisbrandrat Wieland Schletz gegenüber Radio Euroherz, zu verbessern gebe es aber immer etwas. Die letzte Übung liege auch schon einige Jahre zurück.