Kanadagänse am Untreusee: Vertreibung durch „Schwimmnudeln“

Viele Badegäste finden es süß, wenn sie im Sommer zwischen ihnen hindurchwatscheln und füttern sie sogar. Andere ekeln sich wegen der Hinterlassenschaften am Strand: Es geht um die unzähligen Kanadagänse am Untreusee. Die Stadt Hof hat bei einem Runden Tisch offenbar eine Lösung gefunden.
Unter anderem mit Vertretern des Jagdverbands hat sich die Stadt zusammengesetzt – und das kurz bevor die die Gänse wieder brüten und sich weitervermehren. Eine Schimmbarriere und Sichtschutzplanen sollen sie aus dem Badebereich vertreiben, berichtet die Frankenpost. Die Barrieren können Sie sich ungefähr wie Poolnudeln aus dem Schwimmbad vorstellen. Dadurch gehen die Gänse nicht mehr ins Wasser und meiden den Bereich. Ziel ist es, dass sie ins Biotop und auf die Felder rund um den Untreusee umziehen. Und da dürfen Jäger sie dann auch schießen.