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Junge Steinewerfer gut einen Monat später gestellt

Würzburg (dpa/lby) – Eine Gruppe von sechs jungen Steinewerfern soll auf der Autobahn 3 nahe Würzburg Menschen gefährdet und hohen Sachschaden angerichtet haben. Die Polizei ermittelte die allesamt Minderjährigen zwischen 12 und 14 Jahren nun mehr als einen Monat später auch mit Hilfe von Zeugen und Durchsuchungen.

Die fünf strafunmündigen Kinder und ein 14-jähriger Jugendlicher sollen Ende April an der Autobahn-Rastanlage Würzburg-Süd die Steine geworfen haben, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Sie richteten an Fahrzeugen und Schallschutzwänden mehr als 30.000 Euro Schaden an. Verletzte gab es den Angaben nach nicht. Eine Streife der Autobahnpolizei hatte mehrere Kinder davonlaufen sehen. Die Fahndung blieb zunächst ergebnislos.

Gegen den 14-Jährigen Jugendlichen wurde ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und Sachbeschädigung eingeleitet. Den übrigen Kindern bleibt dies der Polizei zufolge wegen ihres Alters erspart. Die Geschädigten könnten aber zivilrechtliche Ansprüche einfordern.

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