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Jugendsozialarbeit an Schulen: Landkreis Hof soll Angebot erweitern

Lehrer sollen ja nicht nur Wissen vermitteln, sondern auch bei der Mensch- und Erwachsenwerdung helfen. Bei Problemen der Schülerinnen und Schüler – etwa bei ihnen zuhause – sind sie theoretisch auch Ansprechpartner, können aber nicht immer in vollem Umfang für sie da sein. Dafür stellen immer mehr Schulen Jugendsozialarbeiter ein. Auch der Landkreis Hof will mehr auf ihre Unterstützung setzen.

Der Jugendhilfeausschuss schlägt eine Erweiterung des Programms mit dem Namen „JaS“ vor. Danach soll es an jeder Schule im Landkreis eine Halbtagsstelle für einen Sozialarbeiter geben – im Fokus stehen dabei Mittel-, Förder-, Berufs- und vor allem Grundschulen. Bei über 300 Schülern und einem großen Anteil an Kindern aus Einwanderungsfamilien soll die Arbeitszeit außerdem nach oben flexibel sein. Am 10. Dezember diskutiert der Kreistag zu dem Beschluss. Abhängig ist der auch von Fördergeldern des Freistaates und davon, ob die Schulen überhaupt Bedarf daran haben.