Jüdisches Leben in Deutschland: Preise für Schülerinnen in Plauen

Unter dem Motto „Lebendiges Judentum in Deutschland“ ist dieses Jahr erstmals der Leo-Trepp-Schülerpreis verliehen worden. Die Verleihung hat im Sächsischen Landtag stattgefunden. Bei dem Wettbewerb haben Schüler aus mehreren Bundesländern teilgenommen. Unter den Preisträgern sind auch drei Schülerinnen des Lessing Gymnasiums in Plauen, Sie haben einen Film zur jüdischen Geschichte in Plauen gemacht. Die Schülerinnen bekommen eine Tagesreise zum Thema Jüdisches Leben. Auch nächstes Jahr soll es den Leo-Trepp-Schülerpreis wieder geben.

Benannt ist der Preis nach dem gleichnamigen Rabbiner Leo Trepp (1913-2010), der 1938 deportiert wurde, jedoch noch rechtzeitig nach England und später in die USA emigrieren konnte. Er hat sich auch nach 1945 in Deutschland für ein lebendiges und aufgeschlossenes Judentum eingesetzt und viel mit jungen Menschen gearbeitet.