Jüdische Familien in Hof: Buchvorstellung von Ekkehard Hübschmann

Sie waren einst Teil der Hofer Gesellschaft, dann kamen die Nazis an die Macht, ehemalige Nachbarn und Freunde haben sie plötzlich gemieden oder schikaniert: Jüdische Familien in Hof zur Zeit des Nationalsozialismus. Ekkehard Hübschmann hat darüber ein Buch geschrieben.

Vier Jahre lang hat Hübschmann in Archiven recherchiert und die Schicksale von sieben jüdischen Familien in Hof ausgearbeitet. Der Historiker und Familienforscher schreibt über den Alltag, die Familiengeschichte und die Verfolgung dieser Menschen. Viele mussten aus Hof fliehen, sind untergetaucht, dann aber doch deportiert worden, einige starben in Konzentrationslagern, bei manchen verliert sich die Spur. Heute Abend stellt er sein Buch im Schloß Hofeck vor, am Donnerstag können alle bei der öffentlichen Buchpräsentation mit Podiumsdiskussion dabei sein. Ab 19 Uhr in der Hochschule für den Öffentlichen Dienst in Hof. Ganz besonders angesprochen sind Schüler und Eltern.

Die Hermann und Bertl Müller Stiftung hat das Buch „Jüdische Familien in Hof an der Saale – Schicksale und Verfolgung im Nationalsozialismus“ gefördert.

erschienen im Transit Buchverlag 2019
erhältlich für 24,80 Euro