Licht brennt in den Räumen eines Bürokogebäudes., © Andreas Arnold/dpa/Symbolbild

«Invest in Bavaria» holt 2021 fast 2000 neue Jobs

Trotz der Corona-Krise hat Bayerns Ansiedlungsagentur «Invest in Bavaria» im vergangenen Jahr 74 Neuansiedlungen von Unternehmen verzeichnet. Insgesamt seien 84 Projekte betreut worden, bayernweit seien dadurch mindestens 1955 neue Arbeitsplätze geschaffen worden, teilte das Wirtschaftsministerium am Donnerstag in München mit.

«Die Bayerische Staatsregierung unternimmt alles, damit die negativen Auswirkungen der Pandemie auf unsere Unternehmen so gering wie möglich bleiben und sich die Wirtschaft rasch erholt», sagte Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler). Mit großem Engagement sei es 2021 gelungen, zahlreiche Unternehmen aus aller Welt im Freistaat anzusiedeln und damit den Wirtschaftsstandort Bayern nachhaltig zu stärken.

Die Ansiedlungserfolge von «Invest in Bavaria» zeigten, dass Bayern als führender Innovationsstandort weltweit geschätzt werde, hieß es weiter. Mehr als 30 Projekte stammten aus den Bereichen Produktion, Internetinfrastruktur sowie Forschung und Entwicklung – diese Bereiche hätten den größten Anteil an der Schaffung neuer Arbeitsplätze. Ziel sei es, den Standort Bayern mit diesem Fokus auf High Tech und Industrie zukunftsfest zu machen.

Die von «Invest in Bavaria» begleiteten Investitionsprojekte stammten 2021 aus 23 Herkunftsländern. Unter den ausländischen Investoren belegten die USA vor China und Indien den Spitzenplatz. Erfreulich sei auch die regionale Verteilung der Projekte: Neuansiedlungen gab es in allen sieben Regierungsbezirken, und rund ein Drittel aller neuen Arbeitsplätze entfalle auf Regionen des ländlichen Raums.

Als Ansiedlungsagentur des Freistaats Bayern unterstützt «Invest in Bavaria» Unternehmen aus dem In- wie aus dem Ausland sowie aus unterschiedlichsten Branchen seit 1999 dabei, den optimalen Standort für eine erfolgreiche Ansiedlung in Bayern zu finden.