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Integrationsbeauftragte für flexiblere Aufenthaltsregeln

München (dpa/lby) – Bayerns Integrationsbeauftragte Gudrun Brendel-Fischer fordert flexiblere Aufenthaltsregeln für geduldete Asylbewerber. «Integrationsstarken und arbeitswilligen Personen, deren Identität geklärt ist, muss die Chance eingeräumt werden, eine Beschäftigung zu ergreifen und nach einer Probezeit ihren Aufenthaltsstatus zu verfestigen», sagte die CSU-Politikerin am Mittwoch in München.

Die Meinung sei auch bei der Herbstkonferenz der Integrations- und Ausländerbeauftragten der Länder in München mehrheitlich vertreten worden. Ein Großteil der anwesenden Länderbeauftragten habe sich für eine Überarbeitung des geltenden Aufenthaltsgesetzes ausgesprochen, betonte Brendel-Fischer.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) sieht dagegen keinen grundsätzlichen Änderungsbedarf beim Aufenthaltsgesetz. Er verwies darauf, dass die bestehenden gesetzlichen Regelungen einen situationsangepassten flexiblen Umgang ermöglichen.

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