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Innenstädte in der Zukunft: Die bunte Mischung machts!

Leerstände, Trostlosigkeit und durch den starken Online-Handel wenig Aussicht auf Besserung: Gerade die Stadt Hof stand in den vergangenen Jahren immer wieder im Fokus, wenn es um die Entwicklung von Innenstädten ging. Die Industrie- und Handelskammer Oberfranken hat nun mit den Kommunen darüber diskutiert.

Shopping-Möglichkeiten sind jedenfalls nicht mehr Alleinstellungsmerkmal von Innenstädten. Wichtiger sei die Frage „Wie wollen wir leben?“ und die ist bei jeder Stadt individuell – Das sagt zumindest Dr. Katharina Hackenberg vom Bundesinstitut für Stadtforschung. Außerdem sollten neben Experten auch Bürger und Unternehmen bei Stadtentwicklungsprozessen zu Wort kommen. Hofs Oberbürgermeisterin Eva Döhla hat bei dem Treffen das neue Schillerquartier erwähnt. Hier soll ja künftig statt dem mittlerweile begrabenen Projekt Hof-Galerie ein Ärztezentrum entstehen, drum herum Geschäfte und Gastronomie und Wohnmöglichkeiten. Eine bunte Mischung eben. Ein Beispiel aus Kulmbach zeigt außerdem, dass sich Ladengeschäfte und Online-Handel nicht ausschließen müssen.