In Berlin: Früherer NKD-Chef erneut vor Gericht

Die Geschichte nimmt kein Ende. Der frühere NKD-Geschäftsführer Michael K. steht erneut vor Gericht. Er verbüßt bereits eine Freiheitsstrafe in einer Berliner Haftanstalt. Ab heute muss er sich zum wiederholten Mal in der Hauptstadt wegen Anstiftung zu einem Verbrechen verantworten.

Zur Erinnerung: Das Landgericht Hof hatte den Ex-NKD-Chef vor einigen Jahren wegen Veruntreuung von Firmengeldern in Millionenhöhe zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren verurteilt. Schon während dieses Verfahrens hatte er aus der Untersuchungshaft in Hof heraus einen Mithäftling angeheuert, der dabei helfen sollte, den zuständigen Richter unter Druck zu setzen und wenn nötig sogar zu töten. Das hatte eine weitere Freiheitsstrafe für den Geschäftsmann zur Folge. Dann soll er auch im Knast in Berlin versucht haben, einen Killer zu finden. Diesmal habe er ihn auf den früheren Mithäftling aus Hof angesetzt. Um ein Wiederaufnahmeverfahren zu erreichen, sollte der seine Aussage zurücknehmen. Der Auftragsmörder soll gesungen haben. Auch ihn wollte K. dafür töten lassen. Mitmachen wollte da scheinbar niemand mehr.