Illegaler Tiertransport: Welpen landen im Tierheim Breitenbrunn bei Wunsiedel

Es darf scheinbar nicht nur ein Tier zum Liebhaben sein, sondern es muss schon das trendige Rassehündchen her. Anders lassen sich solche illegalen Tiertransporte aus dem Ausland scheinbar nicht erklären. Bei Waidhaus an der tschechischen Grenze hat die Grenzpolizei jetzt einen Transport aus Ungarn gestoppt. Er war auf dem Weg nach Belgien. Rund 250 Zierfinken waren an Bord, 23 Hundewelpen, Äffchen und sogar Weißwedelhirsche. Einige Tiere sind in Wunsiedel gelandet.
Die Hundebabys haben ganz unterschiedliche Rassen. Zum Beispiel sind Möpse, Dackel und französische Bulldoggen darunter, wie sie jetzt besonders beliebt sind. Das Tierheim Breitenbrunn hat eine größere Quarantänestation, in der die Welpen untergebracht sind. Die Jüngsten sind nämlich gerade mal vier Wochen alt und damit zu jung, um von der Mutter getrennt zu sein, viele haben Durchfall und sind nicht geimpft. Die Stiftung VIER PFOTEN rät Interessierten sich immer erstmal im Tierheim nach einem neuen Vierbeiner umzuschauen. Außerdem fordert sie eine Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht für alle Heimtiere in Europa, um Tiere und Halter rückverfolgen zu können.