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III. Weg in Plauen: 1. Mai bleibt friedlich

Nach wie vor stecken wir in der Corona-Pandemie und trotzdem gabs zum 1. Mai in den deutschen Großstädten wieder Randale bei den traditionellen Mai-Demos am Wochenende. Auch in Plauen hat es die rechtsextreme Kleinstpartei „Der III. Weg“ wieder einmal geschafft, eine Kundgebung abhalten zu dürfen – obwohl das zuvor aufgrund der Pandemie vom Vogtlandkreis untersagt wurde. Der dritte Weg hat erfolgreich dagegen geklagt: Am Wartburgplatz gabs also eine Versammlung mit rund 25 Teilnehmer_innen, so die Bilanz der Polizei. Die war mit einem Großaufgebot vor Ort:

So Jan Meinel von der Polizeidirektion Zwickau. Bis auf ein paar Anzeigen und Ordnungswidrigkeiten blieb es tatsächlich friedlich.

Der DGB und das Bündnis für Demokratie, Toleranz und Zivilcourage im Vogtland waren mit jeweils 40 Personen in Plauen versammelt.

Vor zwei Jahren waren die Neonazis mit Fackeln, Trommeln und uniform wirkenden Oberteilen durch die Stadt gezogen. Die Bilder hatten es weltweit in die Schlagzeilen geschafft, das Landratsamt Vogtlandkreis hat daraufhin massive Kritik einstecken müssen.

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