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IHK: Brexit hat Auswirkungen auf oberfränkische Wirtschaft

Die oberfränkische Wirtschaft schaut mit Sorge auf Großbritannien. Viele Firmen wissen noch nicht so recht, wie es nach dem Brexit weitergeht, denn viele Fragen sind noch immer nicht geklärt. Deshalb hat die IHK für Oberfranken Bayreuth die Chefs eingeladen und über die Entwicklungen informiert.

Alleine in Oberfranken sind rund 40 Unternehmen vom Brexit betroffen. Neben den höheren Kosten gibt es weitere Nachteile. Nach einer Übergangsfrist gelten die Firmen in Deutschland automatisch als Personengesellschaft. Hintergrund ist ein Gesetz, das aus europäischem Recht britisches Recht gemacht hat. Damit gilt künftig jeder Importeur, der ein Produkt aus einem Drittland einführt, als Hersteller. Auch eine Berufsausbildung aus der EU kann dann wertlos sein. Die IHK wünscht sich, dass sich das britische Parlament endlich einigt, damit die Unternehmen planen können.