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IG Metall gegen Personalabbau bei Autozulieferern

München (dpa/lby) – Die IG Metall Bayern hat die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie zum Protest gegen Stellenabbau aufgerufen. In mehreren Städten sollen sie in der nächsten Woche unter dem Motto «Fairwandel statt Zukunftsangst» für Investitionen in die bayerischen Standorte demonstrieren.

Der bayerische IG Metall-Chef Johann Horn sagte am Freitag: «Es brodelt in den Betrieben. Der Ärger der Beschäftigten über die blamablen Sparprogramme wächst.» Die Unternehmen wollten «die Corona-Krise ausnutzen, um Kosten zu sparen, Produktion in Billiglohnländer zu verlagern und so Profite zu steigern». Die Gewerkschaft verlange, dass sie «in Zukunftstechnologien investieren und in die Qualifizierung der Beschäftigten. Innovation, Investition, Modernisierung für neue Produkte und Fertigungen muss die Strategie sein.»

Größere Aktionen sind am Dienstag in Schweinfurt bei den Autozulieferern Schaeffler, SKF, ZF und Bosch Rexroth geplant, am Mittwoch in Bamberg bei Bosch und in Herzogenaurach bei Schaeffler sowie am Donnerstag in Nürnberg. In Nürnberg ist eine Menschenkette in der Südstadt mit Beschäftigten von MAN, Leistritz, Siemens, Bosch und anderen Betrieben geplant.