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Holetschek enttäuscht von Corona-«Impfgipfel»

München (dpa/lby) – Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek zeigt sich enttäuscht von den Ergebnissen des Corona-«Impfgipfels». Ihm fehle vor allem die Perspektive und Planbarkeit, sagte er am Dienstagmorgen in einem Gespräch mit dem inforadio Berlin Brandenburg. «Wir brauchen viel Impfstoff, der planbar und verfügbar ist», betonte Holetschek (CSU). «Wir haben da noch nicht so viel erreicht, wie ich mir gerne vorgestellt hätte.»

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte nach dem «Impfgipfel» in der ARD eingeräumt, dass Impfstoff im ersten Quartal knapp bleiben werde. Holetschek sagte zur derzeitigen Situation: «Wenn jemand vor einem Zentrum steht und wieder heimgeschickt wird, weil die Liefermenge nicht mehr zur Verfügung steht, dann ärgert es die Menschen.» Deshalb wünsche er sich einen verlässlichen und nachhaltigen Plan, der über die nächsten Wochen hinausgehe. Nur so könne man verhindern, dass auf Lockerungen wieder Verschärfungen der Corona-Regelungen folgen.

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