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Hochwasserwellen laufen in Bayern ab

Augsburg (dpa/lby) – Die Hochwassersituation an den Flüssen in Nord- und Ostbayern hat sich am Montag weiter entspannt. Wie der Hochwassernachrichtendienst (HND) des bayerischen Landesamtes für Umwelt in Augsburg berichtete, wurde an den betroffenen Gewässern nur noch maximal die zweite Warnstufe erreicht, wobei vier die höchste Meldestufe ist. Fast überall fielen die Pegelstände.

An der Donau zwischen Straubing und Deggendorf blieb es zunächst im Bereich eines kleineren Hochwassers. «Die Wasserstände sinken nicht dauerhaft ab, sondern bleiben auf diesem Niveau um die Meldestufen eins und zwei», teilte das Deggendorfer Wasserwirtschaftsamt mit.

In Passau wurde erwartet, dass die Donau dort dann keine Warnstufe mehr erreicht. Die HND-Experten wiesen darauf hin, dass nach der Entspannung zum Wochenanfang in den nächsten Tagen neue Regenfälle angekündigt sind.

Ende der vergangenen Woche waren die Bäche und Flüsse vielerorts angestiegen, nachdem der Schnee wegen der milden Temperaturen großteils wieder geschmolzen ist. Zudem gab es andauernden Regen.

Der Deutsche Wetterdienst kündigte für die nächsten Tage in Bayern einen Mix aus trockenen Abschnitten und Schauern an. Die Temperaturen sollen in Südbayern örtlich bis in den zweistelligen Bereich klettern. Neuschnee soll es dann nur noch in den Höhenlagen geben.

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