Hochwassergebiete rechtzeitig erkennen: Spezialisten vermessen obere weiße Elster

Es ist wohl auch ein Klimawandel-phänomen: Gestern hat es in der Region viel geregnet. Um Hochwassergefahren-Gebiete zu erkennen, vermessen Ingenieure für die Landestalsperrenverwaltung seit gestern die Obere weiße Elster zwischen der Talsperre Pirk im Vogtlandkreis und der Grenze zu Tschechien. Aus den Daten soll dann ein Modell entstehen, das Hochwasser- und Überschwemmungsflächen simuliert. Daraus lässt sich dann erkennen, wo Handlungsbedarf besteht.

Dafür nimmt die Landestalsperrenverwaltung rund 27 Kilometer der Oberen weißen Elster sowie beispielsweise Nebengewässer, Brücken, Wehranlagen und vieles mehr genau unter die Lupe. Die Ergebnisse sollen dann im Mai nächsten Jahres stehen. Die Vermessung des Abschnittes oberhalb der Talsperre Pirk finanziert der Freitstaat Sachsen mit rund 200.000 Euro.