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Herrmann zeichnet «Aushängeschilder» des Sports aus

München (dpa/lby) – Sportminister Joachim Herrmann hat bei einer Galaveranstaltung in München erfolgreiche Athletinnen und Athleten sowie Persönlichkeiten mit dem Bayerischen Sportpreis ausgezeichnet. Ein besonderer Moment wurde dabei am Samstagabend in der BMW Welt der im August verstorbenen Fußball-Legende Gerd Müller gewidmet. Für sein Lebenswerk wurde ebenfalls Karl-Heinz Rummenigge ausgezeichnet, der langfährige Chef des Fußball-Rekordmeisters FC Bayern München.

«Wir sind stolz auf unsere Sportlerinnen und Sportler, die weltweit ein wichtiges Aushängeschild für die herausragende sportliche Leistungsfähigkeit unserer bayerischen Heimat sind. Mit der Verleihung des Bayerischen Sportpreises drückt der Freistaat Bayern Dank, Respekt und Anerkennung für großartige sportliche Leistungen aus», sagte CSU-Politiker Herrmann. Der Innen- und Sportminister überreichte die Auszeichnung in Vertretung von Ministerpräsident Markus Söder.

Zu den Preisträgern zählten auch der Doppel-Weltmeister im Skispringen, Karl Geiger, die siebenfache Skeleton-Weltmeisterin Tina Hermann sowie der Skirennfahrer und Rollstuhlbasketballer Nikolai Sommer. Allen bayerischen Medaillengewinnern bei den Olympischen und Paralympischen Spielen in Tokio war bereits vor einigen Wochen in der Münchner Staatskanzlei von Söder bein einem Festakt der «Persönliche Preis des Bayerischen Ministerpräsidenten» verliehen worden. Zu den ausgezeichneten Sportlern zählte etwa die Dressurreiterin Jessica von Bredow-Werndl, die in Japan zweimal Gold geholt hatte.

Der Bayerische Sportpreis wird seit 2002 von der Bayerischen Staatsregierung für herausragende sportliche Leistungen sowie an Personen und Initiativen vergeben.

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