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Herrmann: Rückgang der Corona-Fälle in Bayern stagniert

München (dpa/lby) – Der Rückgang der Corona-Infektionen in Bayern stagniert derzeit. «Die Infektionslage ist nach wie vor sehr angespannt», sagte Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) am Dienstag nach der Sitzung des Kabinetts in München. Hätte die Zahl der Neuinfektionen vor einer Woche bei 801 gelegen, seien es aktuell noch immer 796.

«Das ist keine deutliche Verlangsamung», betonte Herrmann. Auch läge die Inzidenz der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner landesweit bei 92 und damit noch «weit weg von 50». Besorgniserregend sei derzeit, dass das Virus sich aber in einigen grenznahen Landkreisen stark nach oben bewege. «Das Geschehen ist nach wie vor hoch dynamisch, daher gibt es keine Grund zu entwarnen.»

Herrmann und auch Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) betonten, dass weiterhin größte Vorsicht und Umsicht notwendig sei. Sorge bereite auch die Ausbreitung der Virusmutationen. Aussagen zu Lockerungen seien daher jetzt noch verfrüht, dies könne wieder erst kurzfristig in der Woche vor dem 14. Februar nach der Ministerpräsidentenkonferenz entschieden werden.

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