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Henry Kissinger: Verbundenheit mit Deutschland nie aufgehört

Fürth (dpa) – Der frühere US-Außenminister und gebürtige Fürther Henry Kissinger fühlt sich auch mehr als 80 Jahre nach seiner Emigration mit Deutschland verbunden. Deutschland habe für seine Familie immer eine große Bedeutung gehabt und die Bindung habe nie nachgelassen, sagte der Friedensnobelpreisträger am Donnerstag. Kissinger war anlässlich seines 98. Geburtstags im Rahmen einer Veranstaltung der Deutschen Atlantischen Gesellschaft zugeschaltet.

Geburtstagsglückwünsche sendete auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU). Er lobte Kissinger als «einen der ganz großen Franken» und erfahrenen Außenpolitiker. Als damaliger Außenminister der USA habe Kissinger in einer der schwierigsten Phasen des Kalten Krieges an den entscheidenden Stellen der Weltgeschichte mitgewirkt.

Kissinger wurde 1923 im mittelfränkischen Fürth geboren. 1938 floh er mit seinen Eltern und seinem Bruder Walter Kissinger aus Angst vor den Nationalsozialisten in die Vereinigten Staaten.

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