Ein Streifenwagen der Polizei mit eingeschaltetem Blaulicht., © Daniel Karmann/dpa/Symbolbild

Hausdurchsuchungen wegen Betrugs mit Corona-Hilfen

Im Zusammenhang mit Betrugsfällen bei Corona-Soforthilfen haben Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch mehrere Objekte im Raum Landshut durchsucht. Elf Beschuldigte zwischen 21 und 64 Jahren stünden im Verdacht, sich Zahlungen des Bundes erschlichen zu haben, teilte das Polizeipräsidium Niederbayern mit. Die Schadenshöhe wird auf 75.000 Euro beziffert.

Die Verdächtigen sollen zwischen Mitte 2021 bis März 2022 bei der IHK München und Oberbayern Anträge auf Corona-Überbrückungshilfen gestellt haben. Darin hätten sie unter anderem fälschlicherweise angegeben, als Selbstständige im Vorjahr mehrere Zehntausend Euro Umsatz im Quartal erwirtschaftet zu haben.