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Hasenpest im Landkreis Ansbach

Ansbach (dpa/lby) – Im Landkreis Ansbach gibt es einen Fall von Hasenpest. Ein auf freier Flur bei Lichtenau tot aufgefundener Hase wurde positiv auf die Krankheit getestet, wie das Landratsamt am Donnerstag mitteilte. Der infizierte Hase wurde bereits im Dezember gefunden und sei «seit Jahren» der erste Fall im Landkreis Ansbach, sagte eine Sprecherin.

Bei direktem Kontakt ist Hasenpest auch auf den Menschen übertragbar und äußert sich mit grippeähnlichen Symptomen wie Fieber und Lymphknotenschwellung. Schnell erkannt lasse sich die Krankheit aber gut behandeln, so das Landratsamt. Im vergangenen November hatten sich im oberpfälzischen Nabburg neun Jäger mit Hasenpest angesteckt.

Menschen mit direktem Kontakt zu Hasenfleisch sollten auf Handschuhe und Mundschutz zurückgreifen, sagte die Sprecherin. Hunde und Katzen hätten zwar eine höhere Resistenz gegen den Erreger als Menschen, ein «längerer Kontakt» mit wilden Tieren sei trotzdem zu vermeiden. Bei ausreichender Erhitzung könne Hasenfleisch weiterhin bedenkenlos gegessen werden.