Der Fürther Geschäftsführer Sport Rachid Azzouzi., © Daniel Karmann/dpa/Archivbild

«Hartes Stück Arbeit»: Fürth startet in Saisonvorbereitung

Neue Saison, neue Spieler, neuer Trainer: Mit vielen frischen Gesichtern und zahlreichen Fans rund um den Trainingsplatz ist die SpVgg Greuther Fürth in die Saisonvorbereitung gestartet. Der Absteiger aus der Fußball-Bundesliga absolvierte am Sonntag mit seinem neuen Coach Marc Schneider sowie den beiden neuen Co-Trainern Rainer Widmayer und Stefan Kleineheismann die erste Trainingseinheit.

Für Schneider ging es vor allem darum, die Mannschaft kennenzulernen, «damit wir aus jedem das Bestmögliche herausholen können», wie der Schweizer Nachfolger von Stefan Leitl ankündigte. Sein erster Eindruck von den Spielern sei gut gewesen. Schneider selbst war am Sonntag ein gefragter Mann und gab ein Autogramm nach dem anderen.

Rechtsverteidiger Marco Meyerhöfer (Knöchelbruch) und Mittelstürmer Robin Kehr (Kreuzbandriss) fehlten verletzungsbedingt. Mittelfeldmann Nils Seufert absolvierte nach seiner Sprunggelenksverletzung ein individuelles Training. Außerdem fehlten Angreifer Branimir Hrgota und Torwart Andreas Linde, die aktuell für Schweden in der Nations League aktiv sind. Dafür präsentierte sich Neuzugang Oualid Mhamdi von Viktoria Köln erstmals den Fans.

Schneider übernimmt die Franken im Umbruch. Stammpersonal wie Jamie Leweling (1. FC Union Berlin), Maximilian Bauer (FC Augsburg), Paul Seguin (1. FC Union Berlin) und Nick Viergever (FC Utrecht) verlassen den Verein. Mit einem erneuerten Kader wollen die Fürther 2022/23 oben mitspielen. Da der Verein finanziell limitiert ist, steht die Entwicklung der eigenen (jungen) Spieler im Vordergrund.

Der Angriff auf die Tabellenspitze wird für das Kleeblatt kein Selbstläufer. «Wir sind die Ersten, die anfangen. Das heißt: Wir sind uns der Sache bewusst, dass die 2. Liga nicht einfach wird», betonte Sportdirektor Rachid Azzouzi. Es sei «ein hartes Stück Arbeit», wieder in der 2. Liga anzukommen. Die Mannschaft müsse die Gegner ernst nehmen und sich neu beweisen. «Das ist der Ansatz, den wir wählen müssen, und wenn wir das machen, ist mir auch nicht bange vor der Saison», sagte Azzouzi.

Der erste Spieltag der 2. Liga findet zwischen dem 15. und 17. Juli statt.