Handwerk holt langsam auf: Bisher 1655 neue Lehrverträge in Oberfranken

Morgen (DI,1.SEP) gehen die Ausbildungen auch in Oberfranken los. Dass es in Oberfranken heuer weniger neue Ausbildungsverträge gibt, überrascht wenig. Wegen der Corona-Pandemie hat es zum Start ins neue Ausbildungsjahr einen größeren Knick gegeben. Die Handwerkskammer für Oberfranken konstatiert, man habe den Corona-Rücksetzer inzwischen zum Teil aufholen können. Aktuell sind es 12 Prozent weniger neue Lehrverträge als letztes Jahr. 1655 Ausbildungsverträge hat das oberfränkische Handwerk aktuell registriert. Kein persönliches Kontakt, keine Ausbildungsmessen, da ist das Handwerk heuer massiv später dran, sagt HWK-Geschäftsführer Bernd Sauer. Mann hoffe, bis Ende des Jahres noch ein gutes Stück zulegen zu können.

Wer noch unschlüssig ist, welchen Beruf er ergreifen möchte, sollte einen Blick in die Lehrstellenbörse auf der Website der HWK für Oberfranken werfen (www.hwk-oberfranken.de/lehrstellenbörse). Sie gibt einen schnellen Überblick, wo in Oberfranken noch Ausbildungsstellen unbesetzt sind und welche Berufe dabei zur Auswahl stehen. Aktuell gibt es im Handwerk bei uns noch 466 offene Lehrstellen.

Die Topscorer sind heute übrigens wie vor 20 Jahren der KfZ-Mechatroniker, der Anlagenmechaniker und der Elektroniker bei den jungen Männern und bei den jungen Frauen die Friseurin, die Kauffrau im Büro.