Große Übung: Simuliertes Zugunglück zwischen Marktredwitz und Schirnding

Wuppertal, Eschede oder Bad Aibling – an jedem dieser Orte sind bei einem Zugunglück viele Menschen ums Leben gekommen. 27 schwere Zugunfälle hat es in den vergangenen 100 Jahren in Deutschland gegeben. In Hochfranken zum Glück noch keinen, aber auf den Ernstfall muss man immer vorbereitet sein.
Für zahlreiche Einsatzkräfte gibt es deshalb heute Nacht eine große Übung auf der Bahnstrecke zwischen Marktredwitz und Schirnding. Der Landkreis Wunsiedel hatte dafür extra nach Statisten gesucht, die sich aus einem verunglückten Zug retten lassen werden. Um 23 Uhr beginnt die Übung, um 4 Uhr morgens soll alles wieder vorbei sein. Landrat Karl Döhler bittet darum, eventuelle Unannehmlichkeiten zu entschuldigen. Auch Autofahrer, die noch spät unterwegs sind, müssen sich vielleicht einen anderen Weg suchen. Die Kreisstraße WUN 18 kann zwischen Seußen und Arzberg immer mal wieder kurz gesperrt sein.