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Grabungen nach vermisster Frau bringen keine Erkenntnisse

Naila (dpa/lby) – Die Grabungen der Polizei auf der Suche nach den sterblichen Überresten einer seit 30 Jahren vermissten Frau sind ohne einen Fund beendet worden. Die Ermittlungen im Fall der damals 18-Jährigen aus Naila (Landkreis Hof) sollen weitergeführt werden, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.

Bei den Grabungen unter dem Straßenbelag stießen die Ermittler lediglich auf eine 2,3 Meter lange Betonplatte. Diese gilt als Erklärung für die zuvor mit einem Bodenradar entdeckte Auffälligkeit im Boden.

Am Samstag hatten Einsatzkräfte der Kriminalpolizei, des Technischen Hilfswerks und Mitarbeiter einer Baufirma mit den Grabungen begonnen. Dabei wurden der Straßenbelag und mehrere Schichten darunter abgetragen

Die Polizei erhoffte sich, die sterblichen Überreste einer am 4. November 1986 vermissten jungen Frau aus Naila zu finden. Die damals 18-Jährige könnte nach Erkenntnissen der Polizei möglicherweise nicht weit entfernt von ihrem damaligen Wohnort vergraben worden sein. Die Ermittler schlossen damals ein Verbrechen nicht aus. Die nun untersuchte Straße war vor rund 30 Jahren neu gebaut worden. Seit dem vergangenen Jahr arbeitet die Kriminalpolizei Hof zusammen mit der Staatsanwaltschaft erneut an dem Fall.