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Giftmord-Prozess: Staatsanwaltschaft fordert lebenslänglich

Im sogenannten Giftmord-Prozess vor dem Hofer Landgericht haben die Staatsanwaltschaft und die Verteidigung ihre Plädoyers gesprochen.

Die Staatsanwaltschaft fordert für die 39-jährige Angeklagte eine lebenslange Freiheitsstrafe wegen Mordes aus Heimtücke. Sie soll aus Eifersucht einen 64-jährigen Mann aus Nagel vergiftet haben. Diese Einschätzung teilen auch die Angehörigen des Opfers, die als Nebenkläger im Verfahren auftreten. Die beiden Verteidiger plädierten auf Körperverletzung mit Todesfolge in einem minderschweren Fall. Für einen davon ist eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren angemessen, der andere nannte kein konkretes Strafmaß. Das Urteil soll morgen fallen.