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Gewerkschaft NGG: Mitarbeiterschwund im Gastgewerbe

Von der Gastronomie in den Supermarkt. Im vergangenen Jahr hat es einen enormen Personalschwund im Gastgewerbe gegeben. Das kritisiert die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten unter Berufung auf Zahlen der Bundesagentur für Arbeit. Sie prangert vor allem die schlechten Arbeitsbedingungen im Gastgewerbe an. Unterbezahlung, Überstunden und ein schlechtes Arbeitsklima seien nur einige der strukturellen Probleme. Die Unternehmer hätten versäumt, die Arbeit attraktiver zu machen, so Michael Grundl, Geschäftsführer der NGG in der Region Oberfranken. Voriges Jahr haben in der Stadt Hof über 250 Köche, Servicekräfte und Hotelangestellte aufgehört. Das ist jeder Vierte in der Branche. Im Landkreis Hof waren es über 160. Auch im Vogtlandkreis zeigt sich dieser Trend. Dort gibt es seit Anfang des Jahres 300 Arbeiter weniger im Gastgewerbe.