Geplantes Abschiebegefängnis: Heute gibt’s genauere Infos von Justizminister Bausback

Häftlinge, die nachts schreien und randalieren, weil sie Angst vor der Abschiebung haben oder traumatisiert sind … solche Berichte gab’s in der Vergangenheit bereits aus anderen Abschiebehaftanstalten in Deutschland. Es gibt aber auch einige Stimmen, die die Ansiedlung eines solchen Gefängnisses in Hof begrüßen. Heute will Bayerns Justizminister Winfried Bausback weitere Details zum geplanten Bau bekanntgeben. Wir wissen schon mal, dass der Bau recht zügig vorangehen soll, bis Herbst kommendes Jahr soll das neue Abschiebegefängnis zwischen dem bestehenden Gefängnis und der B2 stehen. 150 Haftplätze sind dann darin untergebracht – damit wäre das Abschiebegefängnis das größte in Bayern, vor Erding und Eichstätt. Die Insassen haben aber kein schweres Verbrechen begangen! Es handelt sich um jene Asylbewerber, die kein Bleiberecht haben und bei denen die Gefahr besteht, dass sie untertauchen, um der anstehenden Abschiebung zu entgehen. Die Stadt Hof erhofft sich davon viele neue Arbeitsplätze, unter anderem für Justizvollzugsbeamte, die hierher zurückkehren wollen.