© Julia Großmann / Radio Euroherz

Gemeinsame Bewerbung um Zukunftszentrum: Zukunftszug absolviert erste Fahrt von Leipzig nach Plauen

Mit dem sogenannten „Zukunftszug“ wollen die Städte Plauen und Leipzig bei der Bewerbung um das vom Bund geplante Zukunftszentrum für Europäische Transformation und Deutsche Einheit überzeugen. Dieses soll bis 2028 in einer ostdeutschen Stadt entstehen. Als Vorreiter der friedlichen Revolution haben sich Plauen und Leipzig für eine gemeinsame Bewerbung entschieden. An beiden Standorten soll ein Ort für Forschung, Wissenschaft, Kultur und Dialog errichtet werden. Der Zug soll zusätzlich als mobile Variante des Zentrums auf den Gleisen in ganz Deutschland und Europa unterwegs sein. Dort sollen Menschen unter Begleitung von Vertretern aus Wissenschaft und Kultur miteinander ins Gespräch kommen und ihre Erfahrungen teilen. Ende September wollen die Städte ihre Bewerbung einreichen, so der Plauener Oberbürgermeister Steffen Zenner:

Wenn die Städte den Zuschlag erhalten, wird der Bund dafür einen dreistelligen Millionenbetrag investieren und das Zentrum jährlich mit ca. 40 Millionen Euro. finanzieren.