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Gefährdet statt gefährlich: Naturpark Fichtelgebirge startet Kreuzotter-Projekt

Wenn wir in der freien Wildbahn einer Schlange begegnen, dann bekommen wir es erst einmal Angst. Die Kreuzotter ist aber eher „gefährdet als gefährlich“, obwohl sie eine Giftschlange ist. Das teilt nun der Naturpark Fichtelgebirge mit. Er hat ein gleichnamiges Projekt zum Erhalt der Schlangenart gestartet. In einem ersten Schritt erfassen Reptilienexperten gemeinsam mit geschultem Personal des Naturparks den Bestand der Schlange. Bis Ende September sind die Verantwortlichen noch im Gelände unterwegs. Anschließend wollen sie gemeinsam ihre Erfahrungen austauschen. Daraus sollen wiederum gezielte Maßnahmen zum Schutz der Kreuzotter entstehen. Der Naturpark Fichtelgebirge setzt schon jetzt darauf, ein Bewusstsein für die Schlangenart zu schaffen. Es gibt eigens eine Ausstellung, eine Broschüre und Arbeitsblätter für Grundschüler.